1931 in Teplitz-Schönau (heute Tschechische Republik) geboren
 1940 Umsiedlung nach Dresden
 1945 –1947 Flucht in die alte Heimat, Vertreibung und Internierungslager
 1948 –1951 Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden
 1951–1952 Studium an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee
 ab 1952 Zeichner beim »Frischen Wind«, danach beim »Eulenspiegel«
 vor allem in den 50er und 60er Jahren: viele Illustrationsaufträge, Arbeit für Trickfilmstudios, das Fernsehen und verschiedene Zeitungen
 lebt heute zurückgezogen in Petershagen bei Berlin

Man kennt Peter Dittrich als akkuraten Zeichner bedrohlicher Kriegsmaschinerien und apokalyptischer Bilder einer vom Menschen zerstörten Zukunft.
Ungerechtigkeit, Dummheit und Gier ebenso wie die Auswüchse des Kapitalismus sind die Zielscheiben seiner satirischen Arbeiten.
Mit Liebe für skurrile Details schildert er aber nicht nur die großen Schrecken und Gefahren dieser Welt, sondern auch die alltäglichen Unzulänglichkeiten und Tücken im Leben seiner Mitmenschen.
Mit seinen Karikaturen wurde er zum Dokumentaristen der Nischenkultur in der DDR. Unvergessen sind seine Blätter aus der Datschen und Schrebergartenwelt.
Virtuos beherrscht er die Gestaltung von großformatigen doppelseitigen Karikaturen, so genannten »Wimmelbildern «.




Peter_Dittrich_(1985)                                     Peter_Dittrich_(1985)
„Merk dir, Babsi, die wirklich revolutionären Inszenierungen
finden heutzutage nicht auf der Bühne, sondern im Foyer statt!“ (1985)                                (1985)

Peter_Dittrich_(1974)
„Frisch auf, mein Volk, die Flammenzeichen rauchen!“ (1974)



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