1923 in Berlin geboren
 Volksschule
 1938 –1941 Lehre und Beruf als Metallflugzeugbauer
 1942 –1945 Kriegsdienst
 1945 –1947 Auto-Karosserieklempner, Zeichenunterricht an der Volkshochschule
 1947–1950 Arbeit in einer Kunstschmiede, Besuch der Metallklasse an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, Studium an der Pressezeichnerschule Skid
 ab 1950 freischaffender Karikaturist, u. a. für »Berliner Zeitung«, »Neues Deutschland«, »Wochenpost«
 ab 1952 Vertrag als Zeichner beim »Frischen Wind«, danach beim »Eulenspiegel«
 2005 Umzug von Berlin-Pankow nach Brandenburg
 2006 in Stolzenhagen gestorben

Harri Parschau ist der am meisten gedruckte »Eulenspiegel«-Zeichner zu DDR-Zeiten.
Seine humorvollen Blätter sind vielen seiner Zeitgenossen noch in guter Erinnerung. Arbeiten von ihm sind in nahezu allen Rubriken der Zeitschrift anzutreffen. Er bediente die politische Karikatur, die Humorzeichnung und die Illustration bis hin zur Vignette.
Parschau gehörte zu den Leisen im Land, große Sprüche oder gar lange Reden waren nicht seine Sache. Seine frechen Zeichnungen und witzigen Einfälle kommen deshalb auch nicht vordergründig daher.
Parschaus Humor hat eine besondere Note. Seine Figuren sind einfach und gefällig – eben Menschen mit all ihren Fehlern und Macken.




                              
          (1965)                                                                                                                            (1989)


(1983)



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