Informationen
Barbara Henniger
Zur Biographie
Barbara Henniger wurde 1938 in Dresden geboren. Nach dem Abitur, Architekturstudium und Ausbildung als Journalistin verlässt sie 1967 die Heimatstadt und zieht nach Strausberg bei Berlin. Seither ist sie freischaffende Karikaturisten und arbeitet bis heute für den EULENSPIEGEL. Sie zeichnet für verschiedene Zeitungen vor allem für das BERLINER BEZIRKSJOURNAL. Diverse Karikaturenbücher, Illustrationen, Plakate und Kalender erschienen und sie erhielt u.a. den "Kunstpreis der DDR", die Preise "Goldener Gothaer" und "Silberner Gothaer".
Allen Lesern der Zeitschrift "EULENSPIEGEL" sind die Zeichnungen von Barbara Henniger natürlich hinlänglich bekannt ... hier zeigt die Agentur CARTOONCOMMERZ NI&CO aber eine ganz spezielle Fassette der künstlerischen Arbeit der Karikaturistin.

"TV brutal !" ...
ist eine Kabinett- Ausstellung mit Originalzeichnungen, die Barbara Henniger im Laufe ihrer langjährigen Berufspraxis für Zeitschriften, wie "FF dabei" und "TV today" angefertigt hat.
Dieses umfangreiche Material würde die Künstlerin gern einmal zusammenhängend präsentieren. Dabei wäre ein denkbarer Umfang ... 60- 80 Rahmen im Format 50x70 cm mit ca. 100 Einzelzeichnungen. Das Ausstellungsprojekt kann natürlich an die entsprechenden örtlichen Gegebenheiten angepasst werden.
Einen illustren Einblick in unsere schöne neue Medienwelt gibt die beliebte Zeichnerin mit diesen Arbeiten aus ihrem künstlerischen Schaffen. Sie steht selbstverständlich auch gern für ausstellungsbegleitende Veranstaltungen zur Verfügung.
Natürlich ist es ebenso möglich, bei unserer Agentur CARTOONCOMMERZ NI&CO eine Personalausstellung zum Gesamtwerk der Künstlerin zu ordern !

Für alle, die mehr über das Schaffen der Künstlerin wissen wollen hier noch einige Bemerkungen ...
Satire braucht die geborene Dresdnerin wie das tägliche Brot. "Der anstrengende Prozess, den Lauf der Ding zu einem dünnen, schwarzen Strich zu verzwirnen, der ihnen eine neue Dimension gibt, ist ein Akt der Notwehr", gibt die Karikaturistin in einem Beitrag für das Medium Magazin zu. "Um von der Übermacht der täglichen Ereignisse, Zwänge, globalen Hiobsbotschaften nicht erschlagen zu werden , schlage ich zurück, zeichne ich an gegen Ohnmachtsanfälle und Lähmungserscheinungen. Vom Objekt des Geschehens verwandle ich mich zum Subjekt- auf dem Papier !"
Kritisch, aggressiv und oft unbequem wie sarkastisch versucht Sie sich einzumischen und Zeichen zu setzen. Dass dabei der Humor nicht auf der Strecke bleibt, konnten Generationen von Lesern des Satiremagazins Eulenspiegel vergnüglich mit verfolgen.
Für die Ideen- Findung muss sie sich dennoch abmühen, auch wenn man das den Zeichnungen nicht ansieht. "Die Ideen muss ich mir erarbeiten in einem langen, manchmal quälenden Denkprozess. Aber die Themen- die fallen mir ins Haus ! Ich brauche ja nur die Zeitung aufzuschlagen, das Radio einzuschalten, die Enkel auszuhorchen ..."
Die Frage, was sie denn ihrem Publikum in Zukunft noch zu sagen habe, beantwortet sie auf typisch Hennigersche Art: "Ich habe meinem Publikum gar nichts zu sagen, weil es sich hoffentlich von niemandem etwas sagen lässt. Ich möchte auch künftig für mein Publikum zeichnen, aber was, das weiß ich doch heute noch nicht ! Ein Merkmal der Karikatur ist, dass sie für den Tag gemacht wird und wie dieser morgen schon von gestern ist. Nur wenige überdauern und werden im Rückblick als Chronik der Ereignisse wieder interessant. Die Zukunft ist vage, aber- Glück für Karikaturisten- irgendetwas ist immer.
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