Wanderausstellungen   

 


Die Olsenbande

Ove Sprogøe (Egon Olsen)
Poul Bundgaard (Kjeld)
Morten Grunwald (Benny)
zu Beginn der Dreharbeiten 1998 "in Zivil" (v.l.n.r.)

 

Ein kleiner Berufsganove, ein großer Fachmann im Geldschrankknacken, wurde zum Idol von Kinobesuchern vieler Länder. Egon Olsen aus Kopenhagen eroberte in 13 Filmen nicht nur die Herzen der dänischen Zuschauer im Nu, sondern auch die der DDR-Bürger. Vom Säugling bis zur Oma konnten alle über seine einfallsreichen Coups lachen, egal ob sie in der dänischen Hauptstadt, in Jütland, Brüssel oder Paris Egon und die seinen zu Millionären machen sollten. Kommissar Jensen war ihnen meistens auf den Fersen, das »dumme Schwein« trachtete Egon stets nach dem Leben, und für den Bandenchef befand sich das Ende des Abenteuers jedesmal in einer Zelle.

Egon, Benny, Kjeld, seine Frau Yvonne und sein Sohn Børge waren immer wieder darauf erpicht, ein gutbürgerliches Leben, möglichst auf Mallorca, zu führen. Letztlich reichte es jedoch nur dazu, es sich in Kopenhagen einigermaßen gemütlich zu machen, und auf Egons Rückkehr zu warten.

Die dänische Filmserie, die zwischen 1968 und 1981 die Tradition der großen Stummfilmgrotesken von Keaton, Chaplin, Laurel & Hardy und nicht zuletzt des dänischen Komikerpaares Pat & Patachon fortsetzte, fand Millionen von Fans in vielen europäischen Ländern. In der DDR wurde sie Kult. Egons Standardsatz »Ich habe einen Plan« und Bennys Redewendung »Mächtig gewaltig« fanden Eingang sogar in die Alltagssprache.

Die Olsenbande

Im Jahre 1998 fand sich die Hauptakteure nach siebzehn Jahren Pause zum »(wirklich) allerletzten Streich der Olsenbande« zusammen. Ihr vierzehnter Film wurde zu einem amüsant-rührenden Wiedersehen mit drei guten alten Freunden und der gleichzeitig unwiderrufliche Abschied von Ihnen.

Noch während der Dreharbeiten starb Kjeld- Darsteller Poul Bundgaard; die Premiere konnten auch zwei der wichtigsten Nebenrollen- Darsteller und der Regisseur nicht mehr erleben.

Die Autoren F.-B. Habel und Frank Eberlein erzählen in dem Buch von Schwarzkopf & Schwarzkopf über das Phänomen »Olsenbande« aus intimer Kenntnis der Materie. Sie vergewisserten sich der Mitarbeit all derer, die diese Filmserie zum Erfolg brachten, vom Drehbuchautor Henning Bahs, dem Regisseur Erik Balling und den Darstellern der Olsenbande.

Die Ausstellung zum Buch und zur Olsenbande kann als Einzelausstellung- aber auch im Rahmen einer Verlagspräsentation von SCHWARZKOPF & SCHWARZKOPF gebucht werden. Ein Projekt im Vertrieb von CARTOONCOMMERZ NI&CO- Umfang und Modalitäten nach persönlicher Absprache.

 
 


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